in der bar#2: ghislaine ayer

Nach Sonja Hugentobler bespielt Ghislaine Ayer (*1976) als zweite Künstlerin die Nextex-Bar. «true blood» heisst die Arbeit, die aus fünfzehn Plastikboxen und Reagenzgläsern besteht. Die Anordnung der transparenten Kunststoffboxen, die teilweise hautfarbig bemalt sind, erinnern an Zellenstrukturen. In diese Zellen stellt die St.Gallerin ihr in Reagenzgläser abgefülltes eigenes Blut.

Die Hintergründe der Objektmontage liegen in der „True Blood-Vampirserie“, einer HBO-Produktion, so die Künstlerin. Darin soll von einem japanischen Bluthersteller synthetisches Blut angefertigt werden, welches es Vampire ermöglichen soll, sich zu assimilieren. Hoffen wir, dass sich die Bargäste nicht gegenseitig in die Kehle beissen, sondern sich lediglich mit dem roten Saft in Form von Wein die Kehle benetzen.


 

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