20.01.–15.02.2026

Zeitfenster Peter Dew

On the run

Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew Zeitfenster Peter Dew

Fundstücke, Magazinseiten, kleine Beobachtungen – Peter Dews künstlerische Materialien sind alltäglich, einfach und unaufdringlich. Der gebürtige Brite ist ein stiller Künstler mit einem grossen Gespür für die Aussagekraft kleiner Dinge. Unter seinen Händen verwandeln sich Kartonröhren, Draht und Gips in hintergründige Plastiken und fotografische Aufnahmen zufälliger Fundstücke in poetische Bildserien.

Peter Dew (*1967 in Grossbritannien) studierte dreidimensionale Kunst und Bildhauerei an der Winchester School of Art der University of Southampton. Seit 20 Jahren lebt und arbeitet er in St.Gallen. 2006 erhielt er einen Förderpreis und 2017 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen

21. Februar - 22. Februar 2026

Gesicher Schichten – Schichten Gesichter

Ein in­ter­dis­zi­pli­nä­res Kunst­pro­jekt

Gesicher Schichten – Schichten Gesichter Gesicher Schichten – Schichten Gesichter

Das Gesicht – die Verbindungen von aussen nach innen und von innen nach aussen – sowie die Hautoberfläche mit all ihren Unebenheiten, Falten und Furchen bilden die Ausgangslage für die bildnerische Gestaltung der begehbaren Rauminstallation, für Klangbilder und performative Interventionen.

Jeweils von 13 bis 17 Uhr – die Dauer der Besuchszeit kann frei gewählt werden.

Installation: Flora Frommelt / Inszenierung und Performance: Nelly Bütikofer / Klang: Pius Morger / Performance: Claudine Ulrich

13.12.2025–15.01.2026

Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus


Linda Stauffer & Margaux Huber

Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus
 Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus


Vernissage:
Freitag, 12.12.2025, ab 18 Uhr, mit Apéro im neuen Auto an der Wassergasse 4, SG

mit performance von Rosanna Rotach & Linda Stauffer

mit soundbeitrag von Caroline Ann Baur & Vanessà Heer

mit textbeitrag von Maya Olah

mit dinner Zukunft bittet zu Tisch von Flavia Bienz & den Künstler*innen

Die Ausstellung Tradition, Rituale, Drag und Konservatismus beschäftigt sich mit Themen wie Tradition, Brauchtum, Folklore und Ritualen und verortet sich in einem grösseren Kontext der Kulturkämpfe, in dem gesellschaftlicher Zusammenhalt und mit ihm Kunst sowie kulturelle Vielfalt zunehmend zur Angriffsfläche werden. Das Verständnis von und die Arbeit an Tradition als lebendiger Materie bilden dabei einen Angelpunkt, um Konservatismus zu hinterfragen und sowohl die Grenzen des Bewahrens als auch das Öffnen neuer, inklusiver Räume zu erforschen. Eine kleine Ansammlung feministischer Vorschläge, Aneignungen und anderer Anordnungen von Drag und Folklore verhandelt die Idee einer Gemeinschaft, die Verbindungen schafft.

Die Gruppenausstellung mit Linda Stauffer, Margaux Huber, mit einer Performance von Rosanna Rotach & Linda Stauffer, einem Soundbeitrag von Caroline Ann Baur & Vanessà Heer sowie einem Textbeitrag von Maya Olah eröffnet neue und überraschende feministische Sichtweisen auf ein vermeintlich starres Terrain.

Finissage:
Donnerstag, 15.01.2026, ab 18 Uhr
mit Performance von Rosanna Rotach & Linda Stauffer um 19 Uhr

Zukunft bittet zu Tisch Künstler*innen Gespräch mit kulinarischer Begleitung am 03.01.2026
Apéro ab 17 Uhr / Dinner & Gespräche um 18 Uhr
Anmeldung bis 02.01.2026 via Mail an: kollektiv@visarteost.ch
(Kollekte: Richtwert CHF 25–35)

27. November – 29. November 2025

Theo Cowley Garden of Vapours

Film Screening mit Bar und Musik im neuen Auto, Wassergasse 4, SG

Theo Cowley Garden of Vapours

Garden of Vapours
von Theo Cowley mit Axelle Stiefel
Film Screening Event mit Bar und Musik

27. und 28. November 2025 ab 18 Uhr:
Live Sound und Beats

29. November 2025, 14h–17 Uhr:
Q&A

21.11.2025, ab 18:00 Uhr

DOGO: Work in Progress

zu Gast im neuen Auto, Wassergasse 4, SG

DOGO: Work in Progress

Die Duos Lulu&Whiskey (CH, Myriam Gallo, Yvonne Lanz) sowie Jana Joanna Milbou + Jonathan De Maeyer (BE), derzeit in der Dogo Residenz in Lichtensteig tätig, öffnen den St.Galler Projektraum «AUTO». Sie gewähren – mittels Ideenskizzen, Materialsammlungen und Rechercheschnipseln – Einblick in ihre künstlerischen Prozesse. Eine Einladung, ins Gespräch zu kommen und das diesjährige Schwerpunktthema Wald gemeinsam zu reflektieren. Der Wald steht im Zentrum der diesjährigen Aufenthalte – denn er umgibt die Dogo Residenz im Toggenburg und bietet den Künstler:innen mit seiner allgegenwärtigen Präsenz eine gemeinsame Ausgangslage und Anknüpfungspunkte.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verpflegt werden Besucher:innen mit den inzwischen fast schon legendären, originalen, veganen Dogo Hot Dogs.

Dezember 2025 bis Januar 2026

Carte Blanche Programm

ELISABETH NEMBRINI - JONNY MÜLLER - kappenthuler/federer feat. Martin Gschwend - NORA REKADE - BARBARA NIMKE

Carte Blanche Programm
04. September – 02. Oktober 2025

Labor der Welt

Brigit Edelmann, Stefan Rohner, Pablo Walser

Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt Labor der Welt
Die Kunstschaffenden Brigit Edelmann, Stefan Rohner und Pablo Walser verwandeln den Kunstraum Auto in ein dichtes Geflecht aus Naturbeobachtung, künstlerischer Forschung und multimedialem Experiment. Hier begegnen sich Kunst, Natur und Besuchende auf Augenhöhe. Ein kleiner Kosmos, der Fragen an unser Verhältnis zur Welt eröffnet und Grenzen zwischen Mensch und Natur leicht verrückt.
04. September: Vernissage ab 19:00 Uhr
13. September: Museumsnacht ab 18:00 Uhr
20. September: «Zukunft bittet zu Tisch»
02. Oktober: Finissage ab 19:00 Uhr
12. Juli bis 4. August

Sommeratelier

Bárbara Nimke

Sommeratelier

equilibrium

Häuser aus Porzellan hängen in ihrem eigenen System von der Decke und aneinander.
Ein Mobile, eine in sich flexible Verästelung gleich einem Stammbaum.
Bárbara Nimke im Sommeratelier der Visarte Ost

 

Das Objekt ist jederzeit durch das Schaufenster zu sehen oder bei Anwesenheit von Bárbara auch drinnen.

07. Oktober – 24. Oktober 2025, täglich von 20:00 - 01:00

EVERYDAY MATTERS

Morena Barra / Marc Lieberherr / Florian Oertli

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Der begrenzte Raum wird zum Lebensmittelpunkt. Doch der Raum befindet sich an einer belebten Strasse und ist somit ein exponierter Ort. Viele Menschen laufen vorbei und blicken hinein. Es entsteht ein intimes Spiel von Nähe und Distanz. Öffentliche Blicke treffen auf private Momente. Das Projekt erforscht und eröffnet ein Fenster für die alltäglichen Dynamiken des öffentlichen Raums und die Intimität des Privaten.  Es wirft ein anderes Licht auf unsere alltäglichen Angelegenheiten und verlangt, dass wir Dinge neu bewerten. Alltägliche Dinge sollten bezeichnet und im Alltag der Betrachter:innen enthüllt werden. 

Wie verändert sich das Verhalten, wenn man alltägliche Dinge tut, dabei aber beobachtet wird? Werden durch die Blicke von aussen seine eigenen Routinen und unbewussten Handlungen bewusst? Wie entwickelt sich der persönliche Rhythmus? Wie verhält man sich unter ständiger Beobachtung? Wie oft sucht der Blick die Aussenwelt? Wie gestaltet sich die Interaktion mit den Passanten? ? Wo verläuft für ihn die Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre? Kann in dieser Situation überhaupt so etwas wie einen Alltag entstehen?

Beatriz Colomina und Mark Wigley beschreiben sehr treffend die Vorstellungen, was die projizierten Arbeiten auslösen könnten: Der Alltag oder das Alltägliche ist per Definition blind. Was buchstäblich jeden Tag passiert, ist so präsent, immer wiederholt, dass es paradoxerweise unbemerkt bleibt. Doch alles, was als alltäglich bezeichnet und dadurch ins Bewusstsein gebracht wird, ist nicht mehr alltäglich, denn der Alltag hält sich nicht für sich selbst.

Die betrachtenden Menschen sollen dazu eingeladen werden, die Konzepte von Alltag, Privatsphäre, Intimität und öffentlichem Raum zu überdenken. Durch das sichtbar machen des scheinbar Alltäglichen soll der eigene Alltag bewusst wahrgenommen und hinterfragt werden.

Ein Zeitfenster in drei Episoden – März, August und Oktober