8.April – 6.Mai 2021

Fäustel Technokraft rückschlagfrei 5kg

Aramis Navarro, Flavio Hodel, Richard Tisserand

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Aramis Navarro, Flavio Hodel und Richard Tisserand – gemein ist ihre kontinuierliche Beschäftigung mit dem Medium der Malerei. Auf teils poetische, teils humorvolle Art und Weise nähern sich die drei Kunstschaffenden unterschiedlichen Themen, welche Sie mit Farbe auf verschiedene Bildträger bannen. Im Auto hinterfragen die drei Kunstschaffenden das Medium der Malerei, loten es aus und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf Bildträger.

Aramis Navarro (*1991)

Flavio Hodel (*1994)

Richard Tisserand (*1948)

 

11.März – 1.April 2021

Mit Licht schreiben

Christoph Keller, Karin Karinna Bühler

Mit Licht schreiben Mit Licht schreiben

 

Im Auto ist ab kommenden Donnerstag die erste Ausstellung des neuen Jahres zu sehen. Für Freiluft- und Höhlen-Freund*innen, Passant*innen, öV-Nutzer*innen und andere Mitfahrer*innen zeigen wir eine Auswahl aus dem fotografischen Werk des Schriftstellers Christoph Keller und eine Installation der Künstlerin Karin Karinna Bühler, die beide „Mit Licht schreiben“.

Nach der Umbau- und Lockdown-Pause verzichten wir vorerst auf Veranstaltungen und die regulären Öffnungszeiten: Ein Besuch der Ausstellung ist in den nächsten vier Wochen täglich auch bei geschlossenen Türen möglich, das Licht brennt jeweils von 14 Uhr bis in die Nacht. Alle, die mehr erfahren wollen, finden im Auto-Briefkasten und auf unserer Website demnächst ein Blatt mit weiteren Informationen.

Gern weisen wir an dieser Stelle noch darauf hin, dass Christoph Keller im Juni für seinen Roman „Der Boden unter den Füssen“ 2020 den alemannischen Literaturpreis erhalten wird. Wir gratulieren herzlich und freuen uns, ihn und Karin Karinna Bühler im Auto zu Gast zu haben!

Das Licht brennt täglich auch bei geschlossenen Türen jeweils ab 14 Uhr bis in die Nacht.

 

26. November – 17. Dezember 2020

Out of View

Gilgi Guggenheim, Johanna Nissen-Grosser

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Malerei – Mosaik – Teppich: Die Praktiken zählen zu den Urformen künstlerischen Schaffens. Im AUTO ex Nextex zeigen die beiden Künstlerinnen Gilgi Guggenheim und Johanna Nissen-Grosser ihre Arbeiten und lassen die Frage, wie diese Praktiken im 20. und 21. Jahrhundert angewendet werden, zu. Während sich Nissen-Grossers Bildteppiche und Mosaike teilweise über Jahre entwickeln, entstehen die Arbeiten Guggenheims, die sie an dieser Schau zeigen wird, während eines Tages – der sichtbare Moment, das Bild, entsteht zweifach gar innerhalb eines Augenblicks, wählt die Künstlerin nebst der Malerei die Fotografie.

Dank einer Kooperation mit dem Zeughaus Teufen werden weitere Arbeiten der Künstlerinnen im Zeughaus Teufen, im Rahmen der Ausstellung «WinterSICHTUNG ZWISCHEN FARBEN», zu sehen sein.

 

Flyer_OutOfView

 

 

 

22. Oktober – 15. November 2020

Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten

David Berweger, Barbara Brülisauer, Andy Guhl, Marc Norbert Hörler, Frank Keller, Thi My Lien Nguyen, Marion Täschler

Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten

 

Das Interesse dieses Projektes liegt darin, die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Kunstwerke im öffentlichen Raum innerhalb des Einzugsgebietes der Visarte Ost (AI, AR, SG, TG) zu lenken. Ausgehend von dieser Idee nahmen wir die Brunnen der Ostschweiz in den Fokus und luden sieben Kunstschaffende ein, sich einem Brunnen, als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit, zu widmen. Ausgehend von der künstlerischen Praxis der Kunstschaffenden sind Werke entstanden, von Installation über Video bis zu Fotografie und Publikation.

Veranstaltungssponsor:
Bärlocher Natursteine

19. – 22. August 2020

Living (in) the Archives of Radical Feminism

Angela Marzullo a.k.a. Makita

Living (in) the Archives of Radical Feminism Living (in) the Archives of Radical Feminism

 

«WILDES CAMPIEREN» vom 19. bis 22. August 2020
Im AUTO ex Nextex und im Frauenpavillon im Stadtpark, St.Gallen

 

Liebe Frauen
Hiermit laden wir euch herzlich zum «wilden Campieren» ein:

«Wir nutzen Museen und Kunsträume (in dieser Ausgabe das AUTO ex Nextex und den Frauenpavillon) um darin die Transmission und Entwicklung feministischer Empowerment-Praktiken auszuüben: Selbstbildung, Selbstkonstruktion, Selbstverteidigung, Selbstfinanzierung, Selbstproduktion, Selbstbenennung. Wir leben dort, wir kochen, wir waschen, wir arbeiten, wir tanzen, wir schlafen. Wir denken, wir reden, wir legen Gedankengänge für unseren Aktivismus und unsere künstlerische Praxis fest. Wir vereinnahmen diese Räume und schaffen ein erweitertes, lebendiges, partizipatives Archiv. Wir nehmen Werke und Praktiken auf, die durch ihre Institutionalisierung und Sakralisierung eingefroren waren. Damit fordern wir die Trennung von Kunst und Leben heraus und betreten ein Feld von Mehrdeutigkeit und Subversion.»

Für die Tage im AUTO ex Nextex und dem Frauenpavillon widmen wir uns dem Kassettenarchiv der RIVOLTA FEMMINILE Bewegung (1970, Rom) und werden Texte dieser Bewegung transkribieren und Auszüge dieser Texte sticken.

Dabei stehen nebst diesen beiden Tätigkeiten der Austausch und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen feministischen, künstlerischen Positionen im Zentrum. Es sollen vier Tage werden, an denen geschrieben, gestickt, gelacht, ausgetauscht, diskutiert und geplaudert wird – und neue Verbindungen und Netzwerke entstehen. Das Programm entwickelt sich laufend und so bitten wir euch, euch auf der Website www.autosg.ch zu informieren. Solltet ihr selbst einen Programmpunkt bestreiten wollen, meldet euch bitte direkt bei Angela Marzullo (makita@angelamarzullo.ch).

Eingeladen sind ALLE interessierten FRAUEN:
Künstlerinnen, Akademikerinnen, Betreuerinnen, öffentliche Intellektuelle, Sexarbeiterinnen, Studentinnen, Arbeiterinnen aller Art, Frauenkollektive und Frauen auf ihrer persönlichen politischen Emanzipationsreise.

Wir treffen uns zuerst im AUTO ex Nextex, später im Frauenpavillon:

AUTO ex Nextex an der Wassergasse 47 in St.Gallen:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 19.8 bis 21.8, jeweils
10 bis 17 Uhr und 19 bis 22 Uhr

Im Frauenpavillon, im Stadtpark St.Gallen:
Samstag, 22.8, 14 bis 17 Uhr

Jede ist willkommen, nach eigenen Kräften, Fähigkeiten und Kapazitäten während diesen Zeiten mitzuwirken. Zudem freuen wir uns sehr, wenn weitere Frauen für diese Tage eingeladen werden!

Am Samstag, 22.8 von 19 bis 22 Uhr öffnet der Frauenpavillon ALLEN interessierten seine Türen und wir laden herzlich zur Finissage ein.

Auf bald im AUTO ex Nextex, herzlich

Angela Marzullo, Angela Kuratli und Anna Beck-Wörner

27. August – 24 September 2020

Shanghaien

Reto Müller und Francisco Sierra

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Der Begriff «Shanghaien» kommt aus der Seemannssprache des 19. Jahrhunderts und bezeichnet das unfreiwillige rekrutie­ren von Matrosen, die durch List und Alko­hol auf ein Schiff gelockt wurden, wo sie dann meistens erst auf Hoher See, unter­wegs zu fernen Häfen, wieder zu Bewusst­sein kamen. Die Ausstellung ist eine Carte Blanche an Reto Müller und Francisco Sierra, eine Ausstellung auf den Weg zu bringen.

9. – 10. Juli 2020

Bloody Morrow, Lavender Sunrise

Long Durational Performance. Martina Morger & Wassili Widmer

Bloody Morrow, Lavender Sunrise

 

Am 9 und 10. Juli werden Martina Morger und Wassili Widmer ihre neue Arbeit “Bloody Morrow, Lavender Sunrise” im Kunstraum Auto, ex Nextex präsentieren. In der sich über die zwei Abende aufbauenden Arbeit werden je drei Stunden performt. Die Performance ist in sechs Kapiteln aufgeteilt.

“Bloody Morrow, Lavender Sunrise” ist eine Auseinandersetzung mit dem Untergang des Zukunftsbilds. Autobiographische Themen wie das Aufwachsen in einer privilegierten Umgebung, Diskriminierung, Zukunftsängste, Katharsis und Liebe treffen auf massenmediale Phänomene wie spielende Katzen, Filmikonen und Social-Media-Videos. Jedes Kapitel ist einer eigenen Farbe zugeordnet, von Gelb über Rot zu Lavendel. Die Farben repräsentieren dabei nicht nur die ästhetische Grundlage, sondern auch die Melodie des jeweiligen Abschnitts. Die Performance kann ausschliesslich vom Aussenraum durch die Fenster betrachtet werden, was eine Art Bildschirm evoziert. Videoprojektionen sind ein wichtiger Bestandteil und vermischen die zweite Dimension des digitalen Bildes mit der dritten der physischen Performance. Die sechs Kapitel funktionieren dabei als alleinstehende Bilder, welche gemeinsam zur Narration von Bloody Morrow, Lavender Sunrise werden.

“Bloody morrow, Lavender Sunrise”
eine Performance in sechs Kapiteln

Donnerstag, 9. Juli 2020

19-20 Uhr
“Gelb – Golden diner, the era of neutral chaos”
Status quo, Status wo? Exotische Früchte, feinstes Entrecôte, Goldwein und Tiramisu sind angerichtet. Nicht alles was golden ist, kann auch auf die Bank gebracht werden. Manches muss gefressen werden. Das goldene Diner im gelben Licht ist so schön, wie es wehtut. Hungern muss hier niemand, ausser die Zuschauer. Die ewigen Zuschauer.

20-21 Uhr
“Orange – Just another bad science fiction drama”
Sci-Fi wird in diesem Kapitel in seiner rohesten Form betrieben, nämlich in Texten und Geschichten. Die Performer*innen schweben zwischen prägenden Erinnerungen, kritischen Auseinandersetzungen mit dem Jetzt und pessimistisch-enthusiatischen Träumen von morgen. Is the future dead or did we just lose the present? Wie wir alle wissen, wächst mit ein bisschen Ausdauer auch aus dem grössten Haufen Scheisse eine schöne Blume.

„…the version of reality that politics presented was no longer believable, that the stories politicians told their people about the world had stopped making sense. And in the face of that, you could play with reality, constantly shifting and changing, and in the process, further undermine and weaken the old forms of power.“
(Adam Curtis – Hypernormalisation)

22-23 Uhr
“Rot – Killing the future of sparkling balloons”
Rot – es werden Ballons zerplatzt. Nicht mehr und nicht weniger. Ballons, diese runden Halbengel, die in gravitationsloser Leichtigkeit umherschweben. Das kindliche Zerplatzen dieser Sphären hat wohl in den meisten Gedächtnissen einen Platz. Irgendwo zwischen Panik, Schock und destruktiver Freude gibt es vermutlich kaum eine belanglosere, oder symbolischere Aktion als diese. Das bisherige Jahr 2020 fühlt sich perfekt an um ein paar Ballons zu zerplatzen.

Freitag, 10. Juli 2020

19-20 Uhr
“Koralle – Katharta, demoness of random dance”
Kartharta, eine ehemalige Succubus, hat sich von ihrem liebeslüsternen Schicksal gelöst. Nach zerplatztem Traum wankt sie gedankenverloren in einen korallenroten, wummernden Raum. Ihr inneres Bluten erschafft Bewegungen im Äusseren. Frei von jedwedem klaren Gedanken gibt sie sich ihrem Körper hin. Ein Tanz, der Gefühle schwitzt, die Vergangenheit vergisst und die Zeit verdreht. Katharta tanzt, als gäbe es kein Morgen und gestern. Sie verwirrt alle Stränge des Schicksals, ohne sich ein kleines bisschen dafür zu interessieren, ob die Sonne jemals wieder aufgeht.

„Whatever comes tomorrow”
Happened yesterday
Come with us
The future’s here to stay
Dance with us
Dance with us
We’re the Devil’s Dancers
Swinging all the answers
Dance with us
Dance with us“
(Oppenheimer Analysis – The Devil’s Dancers)

20-21 Uhr
“Magenta – Self Care for nothing, but the future”
What the fuck is going on? A fake Oasis? Beide schmieren sich Butter auf Brot und Entspannung ins Gesicht. Das Wechselspiel aus rot und blau flackert. Der Punkt ist gekommen, an dem wir nicht mehr wissen was wir wollen, denn wir hatten schon alles. Der Rasen wird gestutzt, die Kanten verschönert und die Hörner gewaschen. Wer hat denn gesagt es wird einfach?

21-22 Uhr
“Lavendel – Smell this, it smells lovely”

Wie’s sich so gehört wird zum Ende aufgeräumt und geputzt. Währenddessen verschwimmen die zweite und dritte Dimension im Rauch. Es riecht nach geplatzten Ballons, Fensterreiniger und verbrannter Erde. Die letzten Takte einer visuellen Melodie hallen in den Wänden nach, während am lavendelfarbenen Himmel die Sonne aufgeht.
 
 
Corona Schutzmassnahmen
 
Die Performance wird ausschliesslich vom Aussenraum durch die Scheibe zu sehen sein. Die Corona Schutzmassnahmen des BAG bezüglich Distanz sollten somit eingehalten werden können. Wir empfehlen zudem allen Zuschauer*innen Schutzmasken zu tragen um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren. 
14.März – 18. Juni 2020

Work Life Balance

Michael Bodenmann und Barbara Signer

Work Life Balance Work Life Balance Work Life Balance

 

Michael Bodenmann und Barbara Signer zeigen in den Räumen des ehemaligen italienischen Konsulats neue Arbeiten. Es gibt die Ausstellung und es gibt die Bar. Die zwei Räume zwischen Durchgangs- und Aufenthaltsort bewohnen Geister von jetzt, damals und wahrscheinlich auch morgen.

Dinge die man nicht wegwerfen wollte, werden zur eigenen Identität. Eine Packung Hope Zigaretten. Ein Kugelschreiber aus dem Hotel Okura. Ein Kinoticket für Tomb Raider, während dessen Vorstellung es in Kyoto sintflutartig regnete und der alte Mann in der hinteren Reihe unaufhörlich schnalzte.

Sie rannte die Treppe empor und streifte ihre Identität ab, bevor sie zum Sprung ansetzte.

Die Halloweenparty im Wondervalley fand zwei Tage vor dem tatsächlichen Datum statt. Die seltsamsten Gestalten versammelten sich dafür im Palms, dem einzigen Lokal in diesem Winkel der Mojave Wüste. Ich trug ein Warcraft Kostüm, das ich im Goodwill Charity Shop gekauft hatte ohne zu wissen was es darstellte. Dazu eine regenbogenfarbene Perücke. Jemand fragte mich was ich sei. Ich antwortete: Ich weiss es nicht. Und jemand anders sagte: She’s transforming.

Who‘s afraid of Green, Blue, Red and Purple?

Er wollte schon immer eine Bar aufmachen. Eine Bar wie in Japan, die man im Morgengrauen verlässt, wenn die Krähen den Abfall von der Strasse holen.

24. Oktober - 24. November 2019

Nebelfleck

Künstlerkollektiv COSMOS: Esneider Gamboa Burbano, Tea Hatadi, Sylvia Jaimes, Almira Medaric, Bojan Mucko, Goran Škofić, Mirjam Wanner, Josip Zanki

Nebelfleck

KünstlerInnen:
Künstlerkollektiv COSMOS:
Esneider Gamboa Burbano
Tea Hatadi
Sylvia Jaimes
Almira Medaric
Bojan Mucko
Goran Škofić
Mirjam Wanner
Josip Zanki

Zudem Gastbeiträge von:
Diana Becerra Guzmán
Falk Messerschmidt
Helena Maria Reis
Leonel Vásquez
Yin Emceein

Für die Ausstellung «Nebelfleck» im Nextex liegt der Fokus des Künstlerkollektivs COSMOS auf der Re-Arrangierung der neu entwickelten Werke, Performances und Installationen. Die vorgängige Residenz im Kunstmuseum Thurgau als Ausgangspunkt nutzend, soll im Nextex ein Perspektivenwechsel vollzogen und neue Inszenierungsmöglichkeiten erprobt und ausgeführt werden. Im Sinne eines kosmischen Ansatzes wird das ganze Spektrum der Wabenstrukturen observiert und der Nebelfleck erforscht.

Nebelfleck: Wolkenartige, leuchtende, außerhalb unseres Sonnensystems liegende Gebilde aus Sternen, auch aus Gas und Staub (bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, abgerufen am 09.09.2019).

5. September – 3. Oktober 2019

Brazil

Ursula Böckler, Roswitha Gobbo, Christian Hörler, Valentina Stieger

Brazil

«Brazil» ist ein Film aus den 1980ern, der nach einem Lied aus den 1930ern heisst. Die gleichnamige Ausstellung im Nextex zeigt Arbeiten, die teils tatsächlich in Brasilien entstanden sind und Bilder aus der näheren oder ferneren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heraufbeschwören — wie Ursula Böcklers Fotos der «Magical Misery Tour» von Martin Kippenberger, Roswitha Gobbos Videos von unterwegs oder die installativen Eingriffe von Christian Hörler und Valentina Stieger, in denen sich Realität und Projektion mischen. Ursula Böckler berichtet übrigens am 7. September von ihrer Reise mit «Kippi» und den Spuren seiner Arbeiten in Brasilien.