3. März - 31- März 2022

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Birgit Widmer & Maria Tackmann

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AUTO macht halt im Frauenpavillon im Stadtpark St.Gallen

 

10. Dezember 2021 – 30. Januar 2022

Dokustation Heimspiel 2021

von Vanja Hutter und Thomas Zuberbühler

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Es ist wieder Heimspiel.
Das bedeutet Kunst aus der Region für die Region.

Anlässlich des Heimspiels 2021 wurden über 400 Bewerbungsdossiers von Künstler*innen aus der Region digital eingereicht. Während der Ausstellungsdauer sind sie 24/7 online auf heimspiel.tv einsehbar.

Die Tradition einer analogen Dokustation führen wir weiter und wie immer: wieder ganz anders. Werke aus allen eingereichten Dossiers finden sich als Kunstpostkarten im AUTO wieder. Sie warten darauf von den Besuchenden entdeckt, beschrieben und verschickt zu werden. Kommt mit eurem Adressbuch und ab die Post. Falls deine Freunde nicht kommen können, „come alone!“ und schick ihnen eine Karte.

Am 10. Dezember ist Eröffnung und du hast die volle Qual der Wahl. Denn ist eine Karte weg, ist sie weg.

An den Sonntagen gibt’s was aus dem Feuer. Pastinaken oder Sellerie, Würste oder Schlangenbrot, Glühmost oder Überraschung. Perfekt für einen Stopp zwischen den Museen. Donnerstag und Freitagabend IST jeweils die Bar geöffnet. Am 28. Januar steigt die Abschlussfete mit: Dj Michael Peter Bodenmann & Dj Always cry for love never cry for pain

14. Oktober - 18. November 2021

«Live, Laugh, Love, Learn»

Valentina Stieger, Roman Gysin

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Roman Gysin und Valentina Stieger teilen eine Faszination für dekorative Phänomene im Alltag. In ihren Archiven finden sich Fotografien von liebevoll dekorierten Schaufenstern und ausgeschmückten Vorgärten, welche sie unter dem Begriff «Affected Taste» sammeln. Dieses Bildmaterial fliesst auf verschiedene Weise in ihre Arbeits- und Rechercheprozesse ein. Die beiden KünstlerInnen erarbeiteten für die Ausstellungsräume von «Auto» eine räumliche Übersetzung dieses Dialoges.

15. Juli – 5. August 2021

雪虐风饕 – HEAVY SNOW AND MONSTROUS WINDS

Heavenly North (GongYu & ZhiXuan), Sponge Gourd Collective (Beatrix Chu, Daphne Xu, Diane Zhou), Ani Schulze, Jannis Schulze

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„Heavy Snow and monstrous winds“ untersucht den spekulativen Charakter urbaner Transformationen. Die gezeigten Arbeiten inszenieren urbanes Spektakel oder lassen den Betrachter zwischen Fiktion und Realität schweben und zeigen so auf unterschiedliche Weise Vorstellungen von Zukunft und Gegenwart Pekings. Alle Arbeiten sind im Rahmen des kuratorischen Forschungsprojekts Beijing22 entstanden.

Kuratiert von Antonie Angerer, Anna-Viktoria Eschbach

26. August – 23. September 2021

Benzin

Annina Frehner & Nora Rekade

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TREIBSTOFFE FÜR DEN SCHWELLENZUSTAND

Das Gebäude an dieser steil-abschüssigen Strasse nahm ich zum ersten Mal richtig wahr von gegenüber. “ZUM AUTO” steht in grossen Lettern auf einer Balkonbrüstung an der Fassade. Als ich auf den schlichten, sechsgeschossigen Jugendstil-Bau aus St. Gallens Stickereiblüte zuging, zeigte sich die eben noch stille Passage direkt davor als ziemlich befahren, die Situation unübersichtlich. Die Strasse markierte eine Schwelle. Wie ein von herannahenden Wagen aufgescheuchtes Kätzchen huschte ich flink zur Tür, schob meinen Körper über die Stufe in den hell erleuchteten, teils durchfensterten Raum im Erdgeschoss. Einst diente er als Garage.

Die getreppten und konvex gewölbten Wände richteten mich im Inneren seltsam zu. Geborgen fühlte ich mich nicht und doch wohlig umfangen von dieser überarbeiteten Passform. Wenn für Automobile oder Karossen früherer Generationen ersonnen, gezeichnet und erbaut, haftet dem dank Annina Frehners (*1983, Teufen AR/Leipzig) Intervention, Ahnen, (2021) weiter zur organischen Form zugespitzten Innenraum heute wenig Technisches oder mit herkömmlichen “Mobilitätsgedanken” Verbundenes an. Frehners räumliche Manipulation hebt sich in ihrer scheinbaren Mimikry doch in Farbe und Oberflächenstruktur von den Raumwänden ab. So lenkt sie unsere Aufmerksamkeit wiederum auf einen Übergang in der zum White Cube umgenutzten Garage, statt deren Transformationsgeschichte und eigenwillige Grundform zu überspielen. Damit versetzt sie uns Besucher:innen durchaus in Bewegung.

Ebenso lädt die von Nora Rekade (*1977, St. Gallen) neu angefertigte Malerei zur mentalen wie körperlichen (Raum-)Verschiebung ein. In der hier unverkrampft ausgebreiteten Assemblage von Arbeiten auf Papier, kombiniert mit einer ortspezifischen Architekturtransformation manifestiert sich das Hin-Über-Treten, die Grenzüberschreitung zwischen unterschiedlichen Genrekonventionen, Raumabschnitten, Zeiten und Wahrnehmungsebenen umso deutlicher als Thema. Ich versuche mich “ins Fell” oder auf die Augenhöhe einer Katze zu versetzen, wie sie mir seit dem Überqueren der Strasse nicht mehr aus dem Kopf geht. Den Wänden des Ausstellungsraumes entlangstreichend, lasse ich mich von Rekades mal dicht, mal wässrig aufgebrachten, hier und da verschwimmenden Motiven berühren. Der Schattenriss einer Katze zeichnet sich auch darin als Schwellen- und als Projektionsfigur ab.

E.T.A. Hoffmann schrieb über den “Kater Murr”: “[Er] träumt nicht allein sehr lebendig, sondern er gerät auch, wie deutlich zu bemerken, häufig in jene sanften Reverien, in das träumerische Hinbrüten, in das somnambule Delirieren, kurz, in jenen seltsamen Zustand zwischen Schlafen und Wachen, der poetischen Gemütern für die Zeit des eigentlichen Empfangens genialer Gedanken gilt.” Während sich die der romantischen Literatur entnommene Dichterkatze hier eher als augenzwinkernde Parodie auf Genie, Autorschaft und Bildungseifer erweist, fand der französische Philosoph Jacques Derrida in der Auseinandersetzung mit seiner eigenen Katze erst den Schlüssel zur Dekonstruktion einer zwischen MENSCH und TIER gezogenen, sprachbasierten Grenze. Die Katzenaugen, schreibt er, seien für ihn in dieser Situation ein Spiegel für das autobiografische Ich gewesen: “In den letzten Texten, die ich zu dieser Sache veröffentlicht habe, ziehe ich die Bezeichnung ‚TIER‘ im Singular, als ob es den MENSCHEN und das TIER gäbe, schlechthin in Zweifel, als ob der homogene Begriff Das TIER sich auf universelle Weise auf alle Formen des nicht-menschlichen Lebens erstrecken könnte […] Ecce Animot. Weder Species noch Gender noch Individuum ist es eine irreduzible lebendige Vielfalt von Sterblichem […].”

 

Gabrielle Schaad, August 2021

8.April – 6.Mai 2021

Fäustel Technokraft rückschlagfrei 5kg

Aramis Navarro, Flavio Hodel, Richard Tisserand

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Aramis Navarro, Flavio Hodel und Richard Tisserand – gemein ist ihre kontinuierliche Beschäftigung mit dem Medium der Malerei. Auf teils poetische, teils humorvolle Art und Weise nähern sich die drei Kunstschaffenden unterschiedlichen Themen, welche Sie mit Farbe auf verschiedene Bildträger bannen. Im Auto hinterfragen die drei Kunstschaffenden das Medium der Malerei, loten es aus und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf Bildträger.

Aramis Navarro (*1991)

Flavio Hodel (*1994)

Richard Tisserand (*1948)

 

11.März – 1.April 2021

Mit Licht schreiben

Christoph Keller, Karin Karinna Bühler

Mit Licht schreiben Mit Licht schreiben

 

Im Auto ist ab kommenden Donnerstag die erste Ausstellung des neuen Jahres zu sehen. Für Freiluft- und Höhlen-Freund*innen, Passant*innen, öV-Nutzer*innen und andere Mitfahrer*innen zeigen wir eine Auswahl aus dem fotografischen Werk des Schriftstellers Christoph Keller und eine Installation der Künstlerin Karin Karinna Bühler, die beide „Mit Licht schreiben“.

Nach der Umbau- und Lockdown-Pause verzichten wir vorerst auf Veranstaltungen und die regulären Öffnungszeiten: Ein Besuch der Ausstellung ist in den nächsten vier Wochen täglich auch bei geschlossenen Türen möglich, das Licht brennt jeweils von 14 Uhr bis in die Nacht. Alle, die mehr erfahren wollen, finden im Auto-Briefkasten und auf unserer Website demnächst ein Blatt mit weiteren Informationen.

Gern weisen wir an dieser Stelle noch darauf hin, dass Christoph Keller im Juni für seinen Roman „Der Boden unter den Füssen“ 2020 den alemannischen Literaturpreis erhalten wird. Wir gratulieren herzlich und freuen uns, ihn und Karin Karinna Bühler im Auto zu Gast zu haben!

Das Licht brennt täglich auch bei geschlossenen Türen jeweils ab 14 Uhr bis in die Nacht.

 

26. November – 17. Dezember 2020

Out of View

Gilgi Guggenheim, Johanna Nissen-Grosser

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Malerei – Mosaik – Teppich: Die Praktiken zählen zu den Urformen künstlerischen Schaffens. Im AUTO ex Nextex zeigen die beiden Künstlerinnen Gilgi Guggenheim und Johanna Nissen-Grosser ihre Arbeiten und lassen die Frage, wie diese Praktiken im 20. und 21. Jahrhundert angewendet werden, zu. Während sich Nissen-Grossers Bildteppiche und Mosaike teilweise über Jahre entwickeln, entstehen die Arbeiten Guggenheims, die sie an dieser Schau zeigen wird, während eines Tages – der sichtbare Moment, das Bild, entsteht zweifach gar innerhalb eines Augenblicks, wählt die Künstlerin nebst der Malerei die Fotografie.

Dank einer Kooperation mit dem Zeughaus Teufen werden weitere Arbeiten der Künstlerinnen im Zeughaus Teufen, im Rahmen der Ausstellung «WinterSICHTUNG ZWISCHEN FARBEN», zu sehen sein.

 

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22. Oktober – 15. November 2020

Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten

David Berweger, Barbara Brülisauer, Andy Guhl, Marc Norbert Hörler, Frank Keller, Thi My Lien Nguyen, Marion Täschler

Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten

 

Das Interesse dieses Projektes liegt darin, die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Kunstwerke im öffentlichen Raum innerhalb des Einzugsgebietes der Visarte Ost (AI, AR, SG, TG) zu lenken. Ausgehend von dieser Idee nahmen wir die Brunnen der Ostschweiz in den Fokus und luden sieben Kunstschaffende ein, sich einem Brunnen, als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit, zu widmen. Ausgehend von der künstlerischen Praxis der Kunstschaffenden sind Werke entstanden, von Installation über Video bis zu Fotografie und Publikation.

Veranstaltungssponsor:
Bärlocher Natursteine